Was sagt eine Zahl zwischen 0 und 100 über Ihr Google-Profil aus? Wer den GBP Score von LocalEdge zum ersten Mal sieht, fragt sich meist, ob die Zahl eine Platzierung beschreibt. Das tut sie nicht, und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick.
Dieser Beitrag erklärt, was der GBP Score misst, welche Indikatoren Ihnen zusätzlich helfen und wie Sie sie sinnvoll lesen. Er ergänzt unseren umfassenden Leitfaden zu LocalEdge und lokaler Sichtbarkeit.
Was der GBP Score misst und was nicht
Der GBP Score ist ein LocalEdge-Wert und kein Wert von Google. Laut Produktseite zeigt er auf einer Skala von 0 bis 100, wie vollständig Ihr Profil ist, berechnet aus mehr als 15 Kriterien, darunter Beschreibung, Öffnungszeiten, Fotos, Attribute und Kategorien. Jeder Punkt zeigt eine konkrete Verbesserungsmöglichkeit am Profil.
Was der Score nicht misst, ist Ihre Platzierung bei einer bestimmten Suche. Google nennt Relevanz, Entfernung und Bekanntheit als Grundlage lokaler Ergebnisse (Google Business Profile Hilfe) und hat die Gewichtung nicht veröffentlicht. Ein vollständigeres Profil kann die lokale Sichtbarkeit unterstützen, eine Platzierung garantiert es nicht, und die Wirkung hängt von Wettbewerb, Kategorie und Region ab.
Vier Indikatoren, vier verschiedene Fragen
Der Score beantwortet nur eine Frage. Für die anderen brauchen Sie andere Indikatoren.
GBP Score: Wie vollständig ist das Profil?
Er zeigt Lücken, die Sie selbst schließen können: fehlende Öffnungszeiten, unvollständige Kategorien, zu wenige Fotos. Er ist der Einstieg, weil Sie alle Ursachen selbst beeinflussen.
Growth Index: Wie entwickelt sich das Profil?
In der Lite-Version fasst der Growth Index die Entwicklung in drei Säulen zusammen: Profil, Reputation und Aktivität. Laut Produktseite wird er wöchentlich aktualisiert und zeigt, ob Sie vorankommen oder stagnieren. Die Solo-Version zeigt alle fünf Säulen und den Verlauf.
Heatmap: Wo erscheint das Profil bei welcher Suche?
Die Heatmap misst die Position an Rasterpunkten für einen Suchbegriff und beantwortet damit eine andere Frage als der Score. Sie gehört zum kostenpflichtigen Zugang, die kostenlose Lite-Version enthält sie nicht.
Leistungswerte in Google: Was tun Kunden?
Anrufe, Routenanfragen und Klicks zeigt Ihnen Google im Profil selbst. Sie sagen, was Nutzer tun, nicht warum.
So gehen Sie mit einem niedrigen Score um
Beginnen Sie bei den Feldern, die Sie sofort ändern können: Öffnungszeiten, Kategorien, Beschreibung, Attribute und Fotos. LocalEdge empfiehlt laut Produktseite, nicht mehr als drei Felder pro Woche zu ändern. Das ist eine Empfehlung des Produkts und keine Angabe von Google; praktisch hilft sie, weil Sie so erkennen, welche Änderung etwas bewirkt hat. Notieren Sie Datum und Score vor und nach jeder Änderung.
Datenbasiert heißt: Ihr eigener Ausgangswert
Für den deutschen Markt nennen wir keine Durchschnittswerte, weil wir keine belastbaren haben. Datenbasiert arbeiten Sie trotzdem: Notieren Sie heute Ihren GBP Score, Ihre Bewertungen und, falls vorhanden, Ihre Heatmap mit Suchbegriff, Mittelpunkt und Rastergröße, und vergleichen Sie später mit sich selbst. Wer eine Branchenzahl für Deutschland nennt, sollte die Quelle angeben.
Für Agenturen: der Score als Gesprächseinstieg
Mit dem Score zeigen Sie einem Kunden in einer Zahl, wo das Profil unvollständig ist. Wichtig ist, ihn als Vollständigkeitswert zu erklären und keine Platzierung zu versprechen. Der LocalEdge Agentur-Scan zeigt, bei welchen Profilen im Portfolio dieselben Lücken auftreten, und für die Messung pro Zone mit Heatmap finden Sie Details auf der Seite von LocalEdge Solo. Für die Arbeit mit mehreren Kunden gibt es außerdem unseren umfassenden Leitfaden für SEO-Agenturen in Deutschland. Wer ein einzelnes Unternehmen betreut, beginnt mit dem LocalEdge Profil-Scan.
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