Viele tragen die Öffnungszeiten für Weihnachten erst in der Woche ein, in der sie gelten. Das geht schnell und scheitert leise: Wer am Montag nachsieht, findet für den Freitag die normalen Zeiten, obwohl Ihr Betrieb geschlossen ist. 2026 beginnt das Black-Friday-Wochenende am 27. November, Heiligabend ist Donnerstag, der erste Weihnachtsfeiertag Freitag, der 25. Dezember. Ab dem 2. November bleiben bis dahin 25 und 53 Tage. Zahlen zum Suchverhalten rund um Weihnachtsmärkte nennen wir nicht, weil uns dafür keine Quelle vorliegt; der Plan stützt sich auf Daten und Abläufe. Die Grundlagen finden Sie in unserem vollständigen Leitfaden zur Optimierung Ihres Google Business Profile.
Drei Annahmen, die vor der Hochsaison zu prüfen sind
| Annahme | Stattdessen |
|---|---|
| Sonderzeiten trägt man in der Woche selbst ein | Früh eintragen, danach das öffentliche Profil prüfen |
| Feiertage sind überall gleich | Termine Ihres Bundeslandes und Ihrer Stadt einzeln prüfen |
| Eingetragene Zeiten bleiben unverändert | In ereignisreichen Wochen kontrollieren, weil Dritte Änderungen vorschlagen können |
Welche Termine Sie eintragen sollten
Der 25. und 26. Dezember sind bundesweit gesetzliche Feiertage, ebenso der 1. Januar. Der 24. und der 31. Dezember sind keine Feiertage, doch viele Betriebe schließen an diesen Tagen früher. Andere Termine hängen vom Bundesland ab: Der 6. Januar ist etwa in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ein Feiertag. Auch die Regeln für Öffnungen an Adventssonntagen unterscheiden sich je nach Land. Prüfen Sie das für Ihren Standort, bevor Sie eintragen. Als Ausgangsliste eignet sich:
- Freitag, 27. November, und das Wochenende danach: Zeiten für Black Friday, falls Sie verlängern.
- Sonntag, 29. November: erster Advent, mit den Regeln Ihres Bundeslandes.
- Donnerstag, 24. Dezember: mögliche frühere Schließung.
- Freitag, 25., und Samstag, 26. Dezember: geschlossen oder geöffnet, mit genauen Zeiten.
- Donnerstag, 31. Dezember, und Freitag, 1. Januar: frühere Schließung, danach Feiertag.
Die Option für Sonderöffnungszeiten finden Sie im Bereich Öffnungszeiten des Profileditors; die Bezeichnung kann je nach Oberfläche abweichen. Tragen Sie die Termine bis zum 13. November ein. Rufen Sie das Profil danach auf dem Smartphone auf, ohne in Ihrem Konto angemeldet zu sein, so wie es ein Kunde sieht.
Was korrekte Zeiten leisten und was nicht
Google erklärt, dass lokale Ergebnisse auf Relevanz, Entfernung und Bekanntheit beruhen, und veröffentlicht das Gewicht der einzelnen Faktoren nicht. Keine Zeitenpflege verspricht eine Platzierung. Sie schützt die Richtigkeit: Der Kunde kommt zur richtigen Zeit, und die Bewertung wegen einer verschlossenen Tür entsteht gar nicht erst. Zusätzlich können Beiträge Ihre Zeiten oder ein Angebot ankündigen. LocalEdge Lite erlaubt 4 Beiträge pro Monat; Rhythmus und Inhalte beschreiben wir in unserem Leitfaden zu lokalem SEO in Deutschland.
Änderungen, die Sie nicht selbst vorgenommen haben
Laut der Google-Hilfe vom September 2026 werden Inhaber über einige vorgeschlagene Änderungen benachrichtigt und haben vier Tage, sie anzunehmen oder abzulehnen; Google kann eine Änderung veröffentlichen, wenn öffentliche Informationen sie stützen (Search Engine Roundtable, 23.09.2026). Ein Vorschlag zu Ihren Zeiten, der in einer vollen Woche unbeantwortet bleibt, kann deshalb online gehen.
Guardian, eine optionale Zusatzfunktion, prüft das Profil über die Google-API stündlich und warnt innerhalb einer Stunde. Die Warnung nennt das betroffene Feld, den alten und den neuen Wert und bietet die Schaltfläche Fix Now. Die 15 Tage Testphase gehört zu LocalEdge Lite. Wählen Sie den Zeitraum: Ein Start um den 13. November deckt Black Friday ab, ein Start um den 11. Dezember reicht bis etwa zum 26. Dezember.
Wo Sie rund um den Weihnachtsmarkt gefunden werden
Besucher eines Weihnachtsmarkts suchen oft von Orten aus, an denen sie sich nicht auskennen: vom Markt selbst, vom Bahnhof oder vom Hotel. Eine Heatmap zeigt, wie sichtbar ein Profil von Punkten in seiner Umgebung ist. LocalEdge Solo bietet Raster bis 21×21 Punkte und bis zu 5 Suchbegriffe pro Scan; in der Lite-Version gibt es keine Heatmap. Starten Sie vor der Hochsaison einen Sichtbarkeits-Scan, wiederholen Sie ihn danach mit gleichem Raster und gleichen Suchbegriffen und vergleichen Sie beide. Die Pläne Lite und Solo sind auf ihrer Seite beschrieben.
Hypothetisches Beispiel: Ein Café an einer Seitenstraße kann für Suchen aus der Nähe gut erscheinen und für Suchen vom Marktplatz deutlich schwächer. Den Unterschied sehen Sie nur, wenn Sie von beiden Orten aus messen.
Für Agenturen: ein Kalender für alle Profile
Eine vergessene Schließzeit kann einer Agentur einen Kunden kosten. Der LocalEdge-Agenturplan bietet ein Dashboard für alle Kunden, Guardian im Massenmodus, Massenveröffentlichung von Beiträgen und geplante Scans. So läuft dieselbe Terminliste über alle Profile. Lassen Sie jeden Kunden die Liste freigeben, bevor Sie sie eintragen.
Bewertungen nach den Feiertagen
Google erlaubt weder Anreize für Bewertungen noch die gezielte Bitte um nur positive. Bitten Sie alle Kunden gleich oder keinen. Beantworten Sie eingehende Bewertungen und lesen Sie jeden Entwurf von AVI vor dem Senden. Nennen Sie in der Antwort keine personenbezogenen Daten, so bleibt sie auch im Sinne der DSGVO unauffällig.
Wann die alte Gewohnheit genügt
Ändern sich Ihre Zeiten in der Saison nicht, gibt es nichts einzutragen; ein Blick auf das öffentliche Profil reicht. Die gesamte Pflege dauert etwa eine Stunde, verteilt auf einige Wochen.
Welcher Termin in Ihrem Kalender braucht zuerst Sonderöffnungszeiten? LocalEdge Lite ist kostenlos, ohne Kreditkarte, und beginnt mit Ihrem GBP Score.